Mit Hausmitteln im Alltag mein Immunsystem stärken – nur ein Mythos?

kraeuter

Wir kennen es alle: zu wenig Schlaf, falsche Ernährungsgewohnheiten, zu wenig Bewegung. Unsere hehren Ziele für Gesundheit und Vitalität fallen dem Alltagsstress zum Opfer. Die Folge: Müdigkeit, Erschöpfung, hier und da ein Zipperlein und immer wieder Infekte. Was wirklich mit unserem Körper los ist, wissen wir eigentlich gar nicht.

Erst, wenn sich der Körper richtig krank anfühlt, ja, dann gehen wir zum Arzt, um zu erfahren, was uns fehlt. Der Arzt weiß dann schon, was zur „Schnellreparatur“ taugt, damit wir wieder fit sind und schnell weitermachen können wie bisher. Bis zum nächsten Körper-Kollaps.Sie wollen aber etwas anderes, stimmt´s? Sonst würden Sie jetzt nicht diesen Artikel lesen. Sie haben sich bestimmt schon öfter gefragt:

Gibt es für das Immunsystem nichts aus der Natur?

Der beste Weg, gesund und vital bis ins hohe Alter zu bleiben, ist ein intaktes Immunsystem. Unsere moderne Lebensweise macht uns das ironischerweise schwer. Obwohl wir doch wirklich alle Möglichkeiten hätten. Wenn das nur so einfach umzusetzen wäre ...

Die Standardempfehlungen für die Unterstützung des Immunsystems sind eine abwechslungsreiche, nährstoffreiche Nahrung, regelmäßig Bewegung an frischer Luft, ausreichend Schlaf, viel Wasser trinken, aber auch bewusstes Atmen

Und so ausgefüllt Ihr Tagesablauf ist, um diese Grundlagen für einen gesunden Körper und einen gesunden Geist kommen Sie nicht herum. Tut mir leid, dass ich da keine neuen, erfreulicheren Nachrichten für Sie habe. Aber lassen Sie sich davon nicht entmutigen:

Wie Sie Ihre Abwehrkräfte zusätzlich stärken und kleinere Ausrutscher im gesunden Lebenswandel ein Stück weit ausgleichen können, erfahren Sie gleich. Doch bevor wir dazu kommen ...

Schwächt Kälte das Immunsystem?​​​​

Übrigens beantwortet das auch die häufige Frage nach der Ursache für „Erkältungen“. Mit Kälte hat das nur bedingt zu tun. Aber sehr viel mit dem Zustand des Immunsystems. Denn Infekte, die wir als Erkältung bezeichnen, werden durch Viren ausgelöst. Die verbreiten sich am besten, wenn Menschen eng in geschlossenen Räumen beieinander hocken, wie das im Winter üblich ist. 

Ein intaktes Immunsystem kann damit gut umgehen und die Krankheitserreger unschädlich machen. Mit einem starken Immunsystem   „erkälten“ Sie sich also nicht so leicht, weil Antikörper gegen die Erreger vorhanden sind oder schnell gebildet werden können.

Wie schwächt Stress das Immunsystem?

Stress schadet nachweislich dem Immunsystem. Denn Stress macht sprichwörtlich sauer. Ein übersäuerter Körper zeigt sich zum Beispiel an Müdigkeit, Gelenkschmerzen, unreiner Haut, Verspannungen, Migräne etc.

Also überlegen Sie lieber, was Sie im Alltag getrost auch einmal weglassen könnten (ja, durchaus auch mal das Putzen, Bügeln, Fernsehen, ...), um Zeit für Ihr Wohlbefinden freizuschaufeln. 

Gerade die Corona-Krise hat ja auch gezeigt, wie wir unseren Alltag entschleunigen können, wenn wir uns auf das wirklich Wesentliche besinnen. Ruhe und Schlaf sind für einen funktionierenden Stoffwechsel genauso wichtig wie die richtigen Nährstoffe.

Das macht uns sprichwörtlich sauer:

Stress für den Körper wird nicht nur durch zu viel Arbeit verursacht. Obwohl sich natürlich psychischer Stress mindestens indirekt auch physisch durch Verspannungen, Erschöpfung etc. zeigt. 

Zellgifte aus Zusatzstoffen in unserer zunehmend naturfernen Nahrung, Rückstände von Medikamenten und Pflanzenschutzmitteln und Zellgifte in Genussmitteln wie Alkohol oder Nikotin sowie zu viel säurebildende Nahrungsmittel lassen den Körper sauer werden. 

Zu viel Fett und Zucker erschweren den Stoffwechsel und vor allem tierisches Eiweiß wie Fleisch und Milchprodukte führt während des Stoffwechsels zur Säurebildung.

Was Sie gegen Übersäuerung tun können:

Für Ausgleich sorgt viel bis sehr viel grünes Gemüse, das basische Stoffwechselprodukte erzeugt. Generell unterstützt eine weitgehend pflanzliche, naturbelassene, nährstoffreiche Nahrung das Immunsystem. 

Auch das angesagte Intervallfasten gönnt dem Körper eine Pause von Stoffwechselprozessen und gibt dem Immunsystem Kraft. Klingt anstrengend, oder? Aber wir können nicht unverändert weitermachen wie bisher und andere Ergebnisse erwarten! Einen kleinen Trost gibt es aber doch:

Gibt es eine zeitsparende Abkürzung für wenig Geld zu einem starken Immunsystem?

Sie wollen Tricks, mit denen Sie schnell und preiswert Ihr Immunsystem unterstützen können?

  1. Vermeiden Sie Nährstoffmangel. (Tipps)
  2. Vermeiden Sie Schlafmangel. 
    Damit sich der Körper regenerieren kann, braucht er Schlaf. Schlafen Sie immer zu wenig oder auch schlecht, mit häufigem Aufwachen und langen Wachphasen dazwischen, dann fehlt die Regenerationsphase. Dadurch wird auch das Immunsystem geschwächt.
  3. Nutzen Sie die Schätze der Natur: Beeren, Kräuter, Gemüse, ...

Bitterstoffe

Bitterstoffe besitzen sekretfördernde Eigenschaften. Dadurch wird die Schleimhaut des Verdauungstraktes trainiert und gestärkt. Die Schleimhäute ziehen sich durch den bitteren Geschmack zusammen und dehnen sich dann wieder aus. Das kurbelt die Ausscheidung von Krankheitserregern, Giften und Schlacken an. Was wiederum das Immunsystem hochfährt und ankurbelt. Bitterstoffe finden Sie zum Beispiel in Rucola, Chicorée, Endivie und Brokkoli.

Kurkuma (Gelbwurz)

Dieses Gewürz hat seinen Ursprung hauptsächlich in Indien und ist speziell in der ayurvedischen Gesundheitslehre verankert. Es enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Antioxidantien. Deshalb steht es in dem Ruf, das Immunsystem zu unterstützen, indem es die Zellen vor dem Angriff durch freie Sauerstoffradikale schützt. 

„Freie Radikale“ vermehren sich rasant schnell und schädigen die DNA. Dies führt zu unkontrollierter Zellteilung und somit zur Schwächung unseres gesamten Körpers.

Quick Tipp: 

Wer Kurkuma frisch zubereiten möchte, sollte auf die intensive, gelbe Farbe Acht geben! Sollten die Hände, die Kleidung oder das Schneidebrett doch in Mitleidenschaft gezogen sein, einfach in die Sonne gehen oder legen. 

Diese Wirkung wird Kurkuma nachgesagt:

Kurkuma ist nicht nur ein aromatisches Gewürz und Bestandteil von Curry-Gewürzmischungen. In der ayurvedischen Heilkunst gilt es auch als natürliches Schmerzmittel und soll das Immunsystem wieder in Schwung bringen. 

Täglich ein Teelöffel Kurkuma genossen - in Wasser oder als Goldene Milch oder auch in der täglichen Hirsespeise zum Frühstück oder in das Müsli eingerührt - gilt als Hausmittel zur Stärkung des Immunsystems.

Wechselfußbäder, Wechselduschen und Saunagänge

Den meisten Menschen ist es inzwischen bekannt: Ein Wechsel von warmen und kalten Wasseranwendungen härtet ab und stärkt unser Immunsystem. Ob als Wechselduschen, Wechselfußbäder oder auch barfuß Laufen im Morgentau auf der Wiese. Und die berühmten Saunagänge sind auch gut für unser Immunsystem.

Schüssler Salze

Schüssler Salze sind biochemische Mineralsalze, die je nach Bedarf und Befindlichkeit gut für den Hausgebrauch eingesetzt werden können. Zum einen versorgen sie die einzelne Zelle mit Mineralbausteinen, die sie zum Erhalt ihrer normalen Lebenstätigkeit und zur Abwehr von Krankheiten braucht. 

Zum anderen vermitteln Schüssler Salze dem Körper Impulse zur Selbstheilung. Anwender berichten, dass sich der bei Krankheit oft gestörte Mineralstoffwechsel normalisiert und aus der Balance geratene Stoffwechselfunktionen wieder ins Gleichgewicht kommen. Der Selbstheilungsprozess wird aktiviert.

Mineralien zur Stärkung des Immunsystems

Mineralstoffe wirken auf Körper, Geist und Seele. Wenn diese nicht im richtigen Gleichgewicht im Körper zueinander vorhanden sind, kann das zu Erkrankungen führen. Schüssler Salze haben neben Ihrem Namen immer auch eine Nummer. Dadurch lassen sich die Salze leichter merken.
Die Bezeichnungen D6, D12 usw. zeigen die Potenzierung (ähnlich wie bei homöopathischen Behandlungen) an. Mehr dazu erfahren Sie unter anderem in diesem kleinen, praktischen Ratgeber zu den Schüssler Salzen:

Gemeinschaft für Lebendigkeit e.V. - Brücke zwischen Schulmedizin und Komplementärmedizin

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Ich liebe Schüssler Salze und habe diese immer in einer Grundausstattung im Haus. Als meine Kinder noch klein waren, habe ich öfter die „Heiße 7“ (Magnesium Phosphoricum ) angewandt.


Magnesium ist am Aufbau von Knochen- und Zahngewebe beteiligt. Es beeinflusst die Erregungsübertragung von Nerv zu Muskel, es ermöglicht Muskelkontraktion und Herzfunktionen. Bei Krämpfen und Schmerzen wirkt die „Heiße 7“ nach meiner persönlichen Erfahrung beruhigend und entspannend. Oft hat das bei Fieberschüben meiner Kinder sehr schnell geholfen – manchmal innerhalb weniger Stunden das Fieber nach unten reguliert.


Wenn Sie Ihrem Körper mit natürlichen Mitteln Gutes tun möchten, lassen Sie sich individuell beraten: in der Apotheke Ihres Vertrauens oder direkt bei uns. Hier können Sie einen kostenfreien 15-minütigen Beratungstermin vereinbaren:

Im nächsten Artikel erfahren Sie mehr über die Vitalstoffe, die das Immunsystem stärken. 

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